Impressionen von Zoohandlung Zoo Zajac

Riesige Auswahl, niedrige Preise, gesunde Tiere und kompetente Mitarbeiter:

Das steht für Zoo Zajac, das größte Zoofachgeschäft der Welt. Das zumindest verspricht uns die Werbung. Doch wie sieht es nun wirklich in der größten Zoohandlung der Welt aus?
Bevor ich mich auf die Informationen von unseriösen  Tierschutzorganisationen verlasse fahre ich selbst hin und verschaffe mir einen Überblick.
Zuvor: ich beziehe mich hier auf die Aquaristik und teilweise auch auf die Terraristik, da ich keine große Sachkunde in Hunde- und Kleinsäugerhaltung habe.
Eines kann ich aber sagen: den Tieren, besonders den Hunden, geht es bei ZooZajac besser als bei manchen fragwürdigen Hundezüchtern.
Aber nun mal Butter bei die Fische.
Da mein Besuch nach Absprache erfolgte wurde ich nach vorheriger Anmeldung direkt vom Chef empfangen, der sich dann von meinen Fragen löchern lies.
Beispielsweise zu den Themen Importen, Tiergesundheit und vieles mehr.
Später in der Aquaristikabteilung angekommen war ich erstmal überwältigt von der Auswahl.
Drei, vier oder sogar fünfmal bin ich durch die gesamte  Abteilung gegangen und habe alle Aquarien genau inspiziert und konnte weder tote noch kranke Tiere finden. Ein klares Ergebnis des Einkaufssystems bei ZooZajac: möglichst keine Importe oder Wildfänge, und wenn doch werden sie beim Importeur schonend akklimatisiert und an das gängige Futter gewöhnt.
Im Großen und Ganzen brilliert ZooZajac in der Aquaristik mit gesunden Tieren, einer guten Auswahl und freundlichen Mitarbeitern.
Als ich dann bei den Wasserpflanzen den Hinweis sah dass neue Pflanzen generell zu wässern sind war ich mit der Aquaristikabteilung voll und ganz zufrieden und so hatte ich noch etwas Zeit den Biologen des Geschäftes zu fragen und mich dem eigentlichen Einkauf zu widmen. Der hauseigene Biologe (hat auch nicht jeder) konnte mir natürlich auf ganz anderer Ebene helfen wie jeder Verkäufer und hatte sich schnell eine Vermutung zur Ursache meines Problems die sich 2 Wochen später auch bestätigte.
Dann war die Terraristik dran.
Da das eigentlich hier nicht das Themengebiet ist beziehe ich mich nur auf das beeindruckendste Erlebnis: ein junges Paar vor mir hatte Interesse an Griechischen Landschildkröten. Der Verkäufer erklärte ihnen alles genau was es zu beachten gibt und auch dass ein Terrarium nicht ausreiche. Als bei den beiden potenziellen Kunden Zweifel an der Umsetzung ihres Wunsches aufkam antwortete der Verkäufer sinngemäß: Landschildkröten machen viel Arbeit, aber man kann lange Freude an ihnen haben. Aber auch sehr lange Verantwortung.
Das junge Paar entschied sich dann gegen den Kauf einer Schildkröte und bekam besser für sie geeignete Tiere gezeigt.
Auch hier sieht man: das Wohl der Tiere steht an oberster Stelle, nicht der Umsatz.
Wer sich noch unsicher ist ob sich ein Besuch lohnt dem empfehle ich einen Blick auf die Website oder den eigenen Film über ZooZajac.
Und wie immer: Teilen ausdrücklich erwünscht
Ein Bericht von Vincent Sünkel

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